Gewohnheiten sind die kleinen, wiederkehrenden Dinge neben dem Training. Über ein Jahr hinweg summieren sie sich zu mehr, als es ein einzelnes Workout je könnte. Workout Titan Coaching führt eine Liste und lässt dich alles abhaken.
Eine Gewohnheit anlegen
Öffne Gewohnheiten und lege eine an. Sie braucht einen Namen und eine Beschreibung. Das eingebaute Beispiel gibt den Ton vor: „Acht Gläser Wasser trinken.“
Beide Seiten können sie anlegen. Als Coach legst du Gewohnheiten für einzelne Klientinnen und Klienten an, und sie selbst können eigene hinzufügen. Alles landet in derselben Liste, deshalb lohnt es sich abzusprechen, wer was setzt, statt dass ihr beide eine Schlaf-Gewohnheit anlegt.
Für Klientinnen und Klienten: Gewohnheiten, die dein Coach angelegt hat, und die, die du selbst angelegt hast, stehen in derselben Liste, und du hakst sie auf dieselbe Weise ab.
Eine formulieren, die funktioniert
Der Test ist, ob du am Ende des Tages mit Ja oder Nein antworten kannst, ohne mit dir selbst zu diskutieren. „Acht Gläser Wasser trinken“ besteht ihn. „Mich besser ernähren“ nicht, weil es keinen Moment gibt, in dem es erledigt ist.
Mach sie kleiner, als es sich lohnend anfühlt. Eine kleine Gewohnheit, die du an einem ganz gewöhnlichen Tag schaffst, lässt sich leichter durchhalten als eine ehrgeizige. Es geht hier um Beständigkeit, und die Liste ist keine Bewertung.
Drei oder vier reichen völlig. Eine lange Liste ist schwerer im Blick zu behalten als eine kurze.
Ein Tag, an dem du keinen Haken setzt, ist einfach ein Tag ohne Haken. Wofür die Liste gut ist, ist das Muster über Wochen hinweg, und nicht der einzelne Tag darin.
Für Coaches
In Gewohnheiten gehört alles, was kein Training ist, aber darüber entscheidet, ob das Training wirkt: Schlaf, Schritte, Wasser, Eiweiß zum Frühstück, ein Spaziergang an Ruhetagen.
Sie stehen neben dem Programm und nicht darin, deshalb hängt eine Gewohnheit an keinem Workout und braucht keinen Trainingstag, um abgehakt zu werden.
Lege sie gemeinsam mit deiner Klientin oder deinem Klienten fest, nicht über ihren Kopf hinweg. Eine Gewohnheit, der sie zugestimmt haben, erkennen sie in der Liste wieder, und die Liste bleibt ihre.
Sieh sie regelmäßig durch. Eine Gewohnheit, die zwei Monate lang jeden Tag abgehakt wurde, ist gelernt und kann von der Liste. Eine, die nie abgehakt wurde, ist meist zu groß gedacht, und kein Zeichen dafür, dass sich jemand keine Mühe gibt.
Eine löschen
Du wirst um eine Bestätigung gebeten, und rückgängig machen lässt es sich nicht. Eine Gewohnheit zu entfernen, die ihren Zweck erfüllt hat, ist gute Pflege der Liste und kein Scheitern. Die Liste soll beschreiben, woran du gerade arbeitest.
