Ein Kunde, den du seit einem Jahr betreust, hat viele Workouts. Ordner fassen sie zu etwas Lesbarem zusammen, und in Basecamp hast du mehr Kontrolle darüber als auf dem Handy.
Einen Ordner anlegen
Neuer Ordner, dann vier Dinge: ein Name, eine Beschreibung, eine Farbe und ein Symbol. Pflicht ist nur der Name. Lässt du die anderen drei leer, funktioniert der Ordner trotzdem, und dein Kunde sieht einfach nur den Namen.
Die Beschreibung ist nicht für dich
Basecamp sagt es deutlich: Dein Kunde sieht sie in seiner App unter dem Ordnernamen. Schreib sie also an ihn, nicht über ihn.
„Sechs Wochen Kraftaufbau, bevor wir zu mehr Volumen übergehen, drei Workouts pro Woche“ ist mehr wert als „Block 2“. Es ist eine der wenigen Stellen, an denen du einem Kunden sagen kannst, wozu eine Phase da ist, und sie bleibt schnell leer.
Farben und Symbole
Acht Farben (Schiefer, Bernstein, Orange, Grün, Petrol, Blau, Indigo und Violett) und eine Reihe von Symbolen, darunter Stoppuhr, Waage, Kalender, Blitz, Sonnenaufgang und Mond.
Nützlich sind sie nur, wenn du konsequent bist. Leg dir ein Schema zurecht und wende es bei jedem Kunden an (eine Farbe für Kraftblöcke, eine für Konditionierung, eine für Reha), dann wird dein gesamter Kundenstamm auf einen Blick lesbar. Wählst du wahllos, sind sie nur Dekoration.
Wie du sie aufteilst
Nach Zeitraum schlägt nach Körperpartie. „Jan bis Mär“ sagt einem Kunden, wo er gerade steht, und wächst nicht weiter; „Beine“ wiederholt nur, was die Workout-Titel ohnehin sagen, und wächst endlos.
Ein leerer Ordner sagt deinem Kunden, dass dort noch nichts abgelegt ist, leg ihn also erst an, wenn du bereit bist, ihn zu füllen.
Ordner sind Etiketten über Workouts, die es schon gibt. Ein Workout liegt entweder in einem Ordner oder ist nicht abgelegt, und das Ablegen ändert, wo es erscheint, nicht was darin steht.
Löschen ist ungefährlich
Die Workouts und Übungen darin bleiben erhalten. Basecamp sagt das an der Schaltfläche zum Löschen und noch einmal in der Bestätigung: Der Inhalt bleibt, er ist danach einfach wieder nicht abgelegt.
Damit lassen sich Ordner wirklich risikoarm umbauen. Wenn eine Struktur nicht funktioniert, nimm sie auseinander. Du verschiebst Etiketten, keine Trainingshistorie.
Sobald die Struktur steht, zeigt dir „Ein Workout in Basecamp erstellen“, wie du sie füllst, und „Workouts und Übungen kopieren“, wie du einen Block wiederverwendest, den du schon geschrieben hast.
