Öffnest du einen Kunden, zeigt dir Basecamp alles auf einmal, statt der Bildschirmabfolge, die das Handy nutzen muss. Hier lässt sich die eigentliche Denkarbeit am besten erledigen: nachsehen, wo jemand steht, anpassen, was er tun kann, und aufschreiben, was dir aufgefallen ist.
Notizen
Ein Freitextfeld für den Kontext, der sonst nirgends hinpasst: wie jemand auf Umfang reagiert, was im letzten Block passiert ist, wonach du beim nächsten Mal fragen willst.
Dabei gilt eine klare Grenze: Notizen dürfen keine persönlichen oder privaten Informationen enthalten. Coaching-Notizen driften ganz von selbst in Richtung Gesundheitsdaten, und genau dieser Drift ist zu widerstehen. „Trainiert lieber zuerst den Oberkörper“ gehört hierher. Eine Diagnose nicht.
Notizen sind außerdem ein Filter im Kundenraster. Der Filter Mit Notizen grenzt es auf die Personen ein, über die du etwas geschrieben hast. Das funktioniert deutlich besser, wenn du Notizen bewusst einsetzt statt bei allen.
Einstellungen
Dieselben Schalter wie in Workout Titan Coaching, allen voran die Ernährungsprotokollierung, die detailliertes Mahlzeiten- und Kalorien-Tracking freischaltet. Schaltest du sie aus, kann der Kunde überhaupt kein Essen mehr protokollieren – das ist etwas anderes, als wenn er sich entscheidet, es nicht mit dir zu teilen.
Formulare
Welche Formulare dieser Kunde hat, direkt von hier aus zuweisbar. Auf einem breiten Bildschirm geht das viel schneller als auf dem Handy. Du siehst, wer was hat, und bringst es in einem Durchgang in Ordnung, statt Kunde für Kunde.
Was du nicht ändern kannst
Die E-Mail-Adresse wird angezeigt, ist aber nicht bearbeitbar, und der Hinweis sagt auch warum: Nur der Kunde selbst kann seine E-Mail-Adresse aktualisieren. Dasselbe gilt für den Namen. Diese beiden Felder sind seine Identität und sein Weg zurück ins Konto, also bleiben sie seine.
Hat ein Kunde den Zugriff auf eine E-Mail-Adresse verloren, ändert er sie selbst unter Konto verwalten. Es gibt keine Übersteuerung durch den Coach, und das ist Absicht und kein Versäumnis.
Ein wöchentlicher Durchgang
Das Kundenpanel lohnt sich, wenn du es einmal pro Woche richtig nutzt, statt täglich kurz hineinzuschauen. Lies seine Updates, sieh dir die Ernährungswoche an, prüfe die Gewohnheits-Heatmap, und schreib dann den nächsten Block und aktualisiere deine Notizen, solange alles noch vor dir liegt.
Lässt sich ein Kunde nicht laden, wird dir das klar gesagt, statt dir ein leeres Panel zu zeigen. Lade neu und prüfe deine Verbindung.
